
Auf genauen Überlegungen beruhende Art und Weise des Vorgehens, z.B. bei einem Feuerwehreinsatz (DIN 14011-1). Taktische Begriffe (Auswahl): → Außenangriff, → Innenangriff, → Abriegeln, → Rettung.
nach obenFestgelegte Zusammenfassung von Mannschaft und Gerät nach taktischen Gesichtspunkten zur selbstständigen Durchführung bestimmter Einsätze (DIN 14011-9); Taktische Einheiten der Feuerwehr sind → Trupp, → Staffel, → Gruppe und → Zug.
nach obenEr besteht aus mehreren → Taktischen Einheiten, deren Gesamtstärke größer ist als die Stärke eines um einen → Trupp erweiterten → Zugs.
nach obenEine → Trockenanlage (→ Sprinkleranlage), die an das Sprinklerrohrnetz einer → Nassanlage angeschlossen ist (DIN 14489); Auslösung ist auch von Hand möglich; Verwendung: Sichern von Speziallagern.
nach obenEin → Löschfahrzeug mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschmittelkreiselpumpe (→ Kreiselpumpe ) je nach TLF-Typ bis zu 4.800 Liter Wasser aus Tanks und 500 Liter Schaum und anderen löschtechnischen Einrichtungen, z.B. einer Schnellangriffseinrichtung, einer feuerwehrtechnischen Beladung und fest eingebauten Löschmittelbehältern; Arten: → TLF 8/18, → TLF 16/25, → TLF 24/50 und → TroTLF.
nach obenTragbare Feuerwehrpumpe (Kreiselpumpe) nach DIN 14425 mit Elektroantrieb zur Förderung von Wasser im Lenzeinsatz (→ Lenzen ), z.B. bei Überschwemmungen.
nach obenMaßnahmen zur Abwehr von Gefahren für Leben, Gesundheit, Umwelt und Sachen aus Anlass verschiedener Ereignisse; derartige Anlässe können beispielsweise sein: eingeklemmte, eingeschlossene oder verschüttete Personen, Unfall (→ Verkehrsunfall, → Wasserunfall, Eisunfall, → Strahlenunfall ), Einsturz, → Einsturzgefahr, → Absturz, → Verkehrshindernis, → Explosion oder eine Überschwemmung. Technische Hilfeleistung umfasst vor allem → Retten, → In-Sicherheit-Bringen, Bergen und → Räumen.
nach obenEin die Oberflächenspannung des Wasser herabsetzender Zusatz, z.B. im Löschwasser (→ Wasser; DIN EN 3 Bbl. 1). Tenside im Löschwasser verringern die (nachteilige) hohe Oberflächenanspannung bzw. erhöhen die Frostsicherheit.
nach obenEin Tanklöschfahrzeug (TLF) nach DIN 14530-18 für Truppbesatzung mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe (→ Kreiselpumpe), Pumpenleistung 800 l/min bei 8 bar und einem Löschwasserbehälter (2.400 bzw. 1.800 l) und einer feuerwehrtechnischen Beladung.
nach oben→ Tanklöschfahrzeug nach DIN 14302-1 mit Staffelbesatzung, einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe → ( Kreiselpumpe), Pumpenleistung 1.600 l/min bei 8 bar und einem Löschwasserbehälter von 2.400 Liter und einer feuerwehrtechnischen Beladung.
nach obenEin → Tanklöschfahrzeug nach DIN 14530-9 für Truppbesatzung mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe (→ Kreiselpumpe), einem Löschwasserbehälter (4.800 l), einem Schaummittelbehälter und einer feuerwehrtechnischen Beladung.
nach obenLeitern, die auf Feuerwehrfahrzeugen mitgeführt, an der Einsatzstelle von der Mannschaft vom Fahrzeug genommen und an die vorgesehene Stelle getragen werden; Einsatz: bei Rettungs-, Bergungs- und Löscharbeiten in Bereichen, bei denen die → Drehleiter nicht aufgestellt werden kann, beispielsweise in Hinterhöfen; Arten: → Steckleiter, dreiteilige Schiebeleiter, → Hakenleiter und → Klappleiter.
nach obenMit vier Einsatzkräften tragbare → Kreiselpumpe, z.B. die TS 8 (Tragkraftspritze mit einer Förderleistung von 800 l/min.)
nach obenEin → Löschfahrzeug nach DIN 14530 mit Staffelbesatzung mit einer → Tragkraftspritze und einer feuerwehrtechnischen Beladung; Beispiel:
nach obenZustand eines Verletzten oder Erkrankten, in dem die lebenswichtigen Körperfunktionen gesichert und durch geeignete weitere Schäden während des Transports verhindert werden (DIN 13050). Transportfähigkeit wird durch das Rettungsdienstpersonal hergestellt.
nach obenEin → Rettungsmittel zur Lagerung und zum Transport von Verletzten und Erkrankten; Beispiele: Krankentrage, Tragsessel, Vakuummatratze, Rettungstuch, Krankentransport-Hängematte und Schleifkorb (DIN 13050).
nach obenEinteilung der von radioaktiven Stoffen in Versandstücken ausgehenden Gefahr. Man unterscheidet zwei Typen: A (nicht unfallsicher) und ein Typ B (unfallsicher) mit drei Kategorien (Tabelle):
Typ | Dosisleistung in Millisievert je Stunde (mSv/h) an der Oberfläche von Versandstücken |
A I | 0,005 mSv/h |
A II | 0,5 mSv/h |
| A III | 2 mSv/h |
B | 2,0 mSv/h |
Die Transportkategorie (römische Zahl) ist auf dem → Gefahrzettel in Rot angegeben
nach obenEine → Sprinkleranlage , wenn ihr Rohrnetz zwischen Alarmventil und den → Sprinklern mit Luft gefüllt ist. Beim Öffnen eines Sprinklers wird der Löschwasserfluss in das Sprinklerrohrnetz freigegeben (DIN 14489); Verwendung: in frostgefährdeten Bereichen, z.B. Außenanlagen in Lagern.
nach obenEin → Löschfahrzeug nach DIN 14302-1 mit Truppbesatzung, einer Pulverlöschanlage und einer kleinen feuerwehrtechnischen Beladung.
nach obenEine schnell ansprechende → Trockenanlage (→ Sprinkleranlage ), bei der das Öffnen des Alarmventils und damit das Füllen des Sprinklerrohrnetzes mit Wasser bereits vor dem Öffnen eines Sprinklers durch Rauchmelder oder Flammenmelder bewirkt wird (DIN 14489).
nach obenEin → Tanklöschfahrzeug, mit einem Löschwasserbehälter und einer fest eingebauten → Pulverlöschanlage und einer feuerwehrtechnischen Beladung; Einsatz vor allem im betrieblichem Brandschutz.
nach obenEin → Gefahrenbereich, der von Trümmern einstürzender Gebäudeteile bedeckt werden könnte.
nach obenEine Einheit zur Durchführung bestimmter Einsatzaufgaben; Beispiele: → Angriffstrupp (A-Tr), → Wassertrupp (W-Tr) und → Schlauchtrupp (S-Tr). Diese Trupps haben gemäß FwDV 3, 4 und 13/1, bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Der Angriffstrupp übernimmt beispielsweise die Rettung, der Wassertrupp die Sicherung der Einsatzstelle und die Herstellung der Wasserversorgung zwischen Pumpe und Verteiler, der Schlauchtrupp z.B. die Wasserversorgung vom Strahlrohr zum Verteiler.
Die Mannschaft eines Trupps besteht aus einem → Truppführer und mindestens zwei Truppmännern (DIN 14011-9). Ein Trupp kann selbstständig eingesetzt werden, z.B. als DL-Besatzung, oder unselbstständig, z.B. als → Wassertrupp.
nach obenEr ist verantwortlich für die Erfüllung der vom Einsatzleiter, z.B. dem → Gruppenführer , übertragene Einsatzaufgaben. Er wird nach der Absolvierung der Ausbildung zum → Truppmann über zwei Jahre im Ausbildungsdienst der Feuerwehr mindestens 35 Stunden zum Truppführer ausgebildet.
nach obenEr muss die Feuerwehrgrundausbildung (70 Stunden) absolviert haben. Diese Ausbildung wird in der Feuerwehr durchgeführt. Aufgaben: Der Truppmann führt die grundlegenden Tätigkeiten in Gruppen, Staffeln oder Trupps aus. Im Gefahrenbereich geht der Truppmann vor dem → Truppführer.
nach obenAbkürzung für: → Tragkraftspritze;
Abkürzung für: → Trockenschnellanlage, eine → Sprinkleranlage
nach obenAbkürzung für: Transport-, Unfall-, Informations- und Hilfeleistungssystem (der chemischen Industrie und ihrer Werkfeuerwehren). Die TUIS