
Art des Vorgehens mit dem Ziel, die Brandausbreitung in bestimmter Richtung zu unterbinden (DIN 14011-1).
nach obenAbkürzung für: Antiblockiersystem; eine Regeleinrichtung, die beim Bremsen den Schlupf im Sinne der Raddrehung an einem Rad oder an mehreren Rädern eines Fahrzeugs automatisch regelt und ein Blockieren der Räder verhindert.
nach obenMaßnahmen zum Fernhalten störender Einflüsse, z.B. auf elektronische Bauteile aber auch auf den menschlichen Körper (Strahlenschutz):
von → Absperrgrenzen umgebener Bereich der Einsatzstelle; man unterscheidet zwei Absperrbereiche:
| Absperrgrenze, innere (bei Gefahrguteinsätzen) |
| Abstand | Gefahrstoff | Beispiele |
| 5 m |
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| 15 m |
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| 25 m |
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| 30 m |
| größere Wolke eines Benzindampf-Luft-Gemischs |
| 50 m |
| kein Gefahrguthaben mehr vorhanden |
| 100 bis 1.000 m |
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Richtig: quadratisches Abstandsgesetz: "Die Stärke der → Dosisleistung (bei einer punktförmigen Strahlenquelle) nimmt mit dem Quadrat des Abstands ab"; Beispiel: In 2 m Entfernung ist die Dosisleistung nur noch ein Viertel, in 3 m nur ein Neuntel usw.
nach obenDas Aneinanderhaften von Stoffen infolge von Kräften, die zwischen den Molekülen zweier verschiedener Stoffe wirken, sog. Anhangskraft; Beispiel: Wasser auf der Oberfläche eines festen Stoffs; Gegensatz: Kohäsion.
nach obenAbkürzung für: Accord Européen Relatif au Transport International des Merchhandises Dangereuses par Rout e = Europäisches Übereinkommen (international) über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße
nach obenAnzahl der je Sekunde von einer radioaktiven Substanz ausgesandten Teilchen (DIN 1301-1; Einheit: → Becquerel (Bq); 1 Bq = 1 Zerfall von Atomen je Sekunde).
nach obenAusgabe eines Befehls, durch den bestimmte Einsatzkräfte zu einem sofortigen Einsatz oder zur Bereitstellung aufgefordert werden.
nach obenStichwort (Kennzeichnung) des betreffenden Schadens; die Feuerwehr-Kennzeichnung eines bestimmten Ereignisses; Zweck: Präzisierung der Alarmierung für die → Ausrückeordnung ; Beispiele: "Brand Pkw", "Brand Lkw", "Wohnungsbrand". Dem Alarmierungsstichwort sind in der → Ausrückeordnung Anzahl und Art der zu entsendenden Einheiten zugeordnet (DIN 14011-1).
nach obenDie Zeit zwischen dem Ende der Abgabe einer Meldung und dem Abschluss der Alarmierung von Einsatzkräften.
nach obenSchalten aller Außenleiter in einem einzigen Schaltvorgang; bei Drehstrom aller drei Außenleiter, bei Einphasenwechselstrom des stromführenden Leiters, bei Gleichstrom beider Leiter - nicht jedoch des Schutzleiters.
Tabelle, auf der jeder Buchstabe durch ein Wort vertreten ist als Hilfsmittel zum Buchstabieren.
| Buchstabe | Inland-Alphabet | Internationales Alphabet der Luftfahrt (nach ICAO) |
| A Ä B C CH D E F G H I J K L M N O Ö P Q R S SCH T U Ü V W X Y Z | Anton Ärger Berta Cäsar Charlotte Dora Emil Friedrich Gustav Heinrich Ida Julius Kaufmann Ludwig Martha Nordpol Otto Ökonom Paula Quelle Richard Samuel Schule Theodor Ulrich Übermut Viktor Wilhelm Xanthippe Ypsilon Zacharias | Alfa - Bravo Charlie - Delta Echo Foxtrott Golf Hotel India Juliet Kilo Lim Mike November Oscar - Papa Quebec Romeo Sierra - Tango Uniform - Victor Whisky X-Ray Yankee Zulu |
Die Zeit zwischen dem Verlassen der Feuerwache (d.h. dem Ausrücken der Einsatzkräfte) und dem Eintreffen am Einsatzort.
nach obenEr rettet und leistet Technische Hilfe. Er besteht aus einem → Truppführer und einem Truppmann.
nach obenNach DIN EN 1846-1: nicht selbstfahrendes Straßenfahrzeug, das nach seiner Bauart dazu bestimmt ist, von einem → Kraftfahrzeug mitgeführt zu werden und für den Transport von Personen und Gütern verwendet wird (DIN 70020); Beispiele: Caravan, Sattelanhänger, → Spezialanhänger
nach obenEine Feuerwehrleiter , bestehend aus einem Einachs-Fahrgestell mit einer Zugeinrichtung sowie einem handbetätigten Leiterantrieb mit aufricht- und ausfahrbarem Leitersatz (DIN 14703).
nach obenEine tragbare, mit zwei Leiterholmen ausgerüstete, ein- oder mehrteilige Leiter, die bezeichnet wird als → Steckleiter , Schiebleiter oder → Klappleiter ; Einsatz: zur Überwindung geringer Höhen, z.B. Einstieg in das 3. OG eines dreistöckigen Wohnhauses
nach obenBedeutet, dass gesicherte Erkenntnisse auf einer höheren Stufe eingesetzt werden, d.h., Bekanntes wird in neuen Situationen angewandt. Es entstehen analoge (entsprechende, ähnliche) Verbindungen. Anwendungen können vom Ausbilder konstruiert, aber auch vom Lehrgangsteilnehmer abgefordert werden.
nach obenKurz: → " Dosis "; Begriff aus dem Strahlenschutz; Produkt aus → Energiedosis H und dem → Bewertungsfaktor Q : D = H × Q; Einheit: → Sievert (Sv); frühere Einheit: → Rem
nach obenschriftliches Lehrmaterial, das den Unterricht begleitet; Aufgaben: → Motivation des Lernenden, Erarbeitung der Lerninhalte bzw. angestrebten Verhaltensweisen anhand verschiedener Methoden, Wiederholung (Lernzielkontrolle) und Übung (Festigung des Gelernten anhand praxisrelevanter Beispiele). Methodische Möglichkeiten (Auswahl):
Bei der Feuerwehr: Sammelbegriff für alle Ausrüstungsstücke einer Anlage, die von Wasser durchflossen werden; man unterscheidet:
Ein im Rettungsdienst tätiger Arzt, der die Aufsicht und Weisungsbefugnis in medizinischen Angelegenheiten hat (DIN 13050).
nach obenÜber die Atemwege aufgenommene toxische (giftige) bzw. erstickend wirkende Substanzen mit lokal schädigender Wirkung auf Atemwege, Lungengewebe und innere Organe; man unterscheidet:
Sammelbegriff für alle Maßnahmen und Mittel, um das Eindringen von gesundheitsschädigenden Stoffen, insbesondere in die Lunge, zu verhindern. Dies geschieht durch die Nutzung von Atemschutzgeräten.
nach obenist, wer als Feuerwehrmann atemschutztauglich ist und einen entsprechenden Lehrgang absolviert hat. Er beherrscht sein Atemschutzgerät (ASG) und kann sich entsprechend der Einsatzlage richtig verhalten; Voraussetzungen: erfolgreich abgeschlossene Feuerwehr-Grundausbildung und Lehrgang Atemschutzgeräteträger.
nach obenist ein Feuerwehrmann, der die Lehrgänge Atemschutzgeräteträger und Atemschutzgerätewart erfolgreich abgeschlossen hat; er kann Atemschutzgeräte erfolgreich verwalten, lagern, pflegen, desinfizieren, warten, instand setzen und prüfen. Er kann auch als Ausbilder im Atemschutz mitwirken.
nach obenEine bauliche Anlage mit Einrichtungen zum Üben mit Atemschutzgeräten unter einsatzähnlichen Bedingungen.
nach obenZeitraum der Einwirkung ionisierender Strahlen auf den Menschen
nach obenBohle (= dickes Brett, Planke) zur Erhöhung der Standsicherheit von Fahrzeugen bei weichem Untergrund sowie zum Überbrücken von Spalten und Höhenunterschieden (DIN 14854).
nach obenAbwehr von Gefahren für Leben, Gesundheit und Sachen durch → Brände , → Explosionen , Überschwemmungen, → Unfälle und ähnliche Ereignisse (nach DIN 14011-9).
nach obenEin tragbarer → Feuerlöscher mit Wasser oder Schaum als Löschmittel (→ Wasserlöscher). Der Aufladedruck wird durch das Öffnen eines Ventils am Treibgasbehälter hergestellt. Das Treibgas setzt das Löschmittel unter Druck. Vorteil: Das Löschmittel lässt sich nachfüllen.
nach obenSind nicht überbaute befestigte Flächen auf dem Grundstück, die mit der öffentlichen Verkehrsfläche direkt oder über Feuerwehrzufahrten in Verbindung stehen (DIN 14090). Aufgabe: Instellungbringen und Einsatz von → Hubrettungsfahrzeugen ; Mindestbreite: 3,5 m. Aufstellflächen für Drehleitern sind notwendig, wenn
Das Gebiet, für das die Einheiten einer Feuerwache, einer Rettungswache, eines Feuerwehrhauses oder eines Feuerwehrstützpunkts zuständig sind.
nach obenEin Teil der → Ausrückeordnung ; sie bestimmt die Reihenfolge der zuständigen Feuerwehreinheiten verschiedener Standorte in Abhängigkeit von der Anmarschzeit.
nach obenOrdnung, nach der Anzahl, Art und Reihenfolge der Einheiten, die auf ein gegebenes Alarmierungsstichwort hin zu einer gemeldeten Einsatzstelle zu entsenden sind.
nach obenDie Zeit zwischen dem Abschluss der → Alarmierung von Einsatzkräften und dem Verlassen ihrer Feuerwache.
nach obenArt des Vorgehens bei der Brandbekämpfung, bei dem die Löschmittel von außen in das Innere eines Gebäudes oder Raums eingebracht werden (DIN 14011-1).
nach obenfernmeldetechnische Einrichtung, die über eine Telefonleitung automatisch eine ständig besetzte Stelle anruft und Informationen übermittelt; Vorteil: Personaleinsparung.
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