
Einteilung des explosionsgefährdeten Bereichs (→Gefahrenbereich) für brennbare Flüssigkeiten (siehe Tabelle).
| Zone | Definition | Beispiele |
| 0 | Bereich, in dem gefährliche explosionsfähige Atmosphäre ständig oder langzeitig vorhanden ist. | - das Innere von Behältern und Rohren - ober- und unterirdische Tanks - ortsbewegliche Tanks und Gefäße - Tanks auf Fahrzeugen - Tanks mit innerem Überdruck |
| 1 | Bereich, in dem damit zu rechnen ist, dass gefährliche explosionsfähige Atmosphäre gelegentlich auftritt. | - die nähere Umgebung von Füllstellen - Auffangräume - Bereiche um Tanks |
| 2 | Bereich, in dem damit zu rechnen ist, dass gefährliche explosionsfähige Atmosphäre nur selten und dann auch nur kurzzeitig auftritt. | - Umgebung von Entleerstellen - 5-m-Bereiche von Türen und Fenstern außerhalb von Abfüllräumen |
Eine Einheit zur selbstständigen Durchführung bestimmter Einsatzaufgaben, z.B. Gefahrgut-Schadenslage. Er besteht aus einem Führungstrupp und zwei Gruppen oder einer entsprechenden Anzahl von Staffeln bzw. Trupps (DIN 14011-9).
nach obenNennt man nach DIN 14090 → Flächen auf dem Grundstück, die rückwärtige Grundstücksteile mit der öffentlichen Verkehrsfläche (Straße) verbinden. Ein Zugang kann auch überbaut sein (Durchgang). Aufgabe: Erreichen rückwärts liegender Grundstücksteile mit Rettungs- und Löschgeräten.
nach obenVerantwortlicher für den Einsatz der Mannschaft und der Geräte eines → Zugs (DIN 14011-9). Vorrausetzung für eine Tätigkeit als Zugführer ist die Ausbildung zum Gruppenführer und ein Lehrgang an der Landesfeuerwehrschule. Dauer der Zugführerausbildung mindestens 70 Stunden; → Führungstrupp
nach obenVorgang, bei dem über eine → Armatur (→ Schaummittel-Zumischer) dem Wasserteilmengenstrom der Schaummittelteilmengenstrom in einem fest eingestellten Verhältnis oder in gewissen Grenzen einstellbarem Verhältnis zugeführt wird (DIN 14366-1).
Man unterscheidet zwei Arten der Zumischung:
Herkunft der Zündenergie:
nennt man das Auslösen einer → Zündquelle; Beispiel: Das Entzünden eines Streichholzes.
nach obenist die von einer → Zündquelle abgegebene Energie; Beispiele: Funke einer Zündkerze, Reib- oder Schlagfunke.
nach obenNiedrigste Temperatur einer Umgebung für die Zündung von Stoffen ohne Einwirkung einer offenen Flamme; → Zündtemperatur (Beispiele siehe Tabelle).
| Gase, Flüssigkeitsdämpfe, feste Stoffe | Zündpunkt in °C |
| Kohlenmonoxid (CO) | 605 |
| Wasserstoff (H2) | 560 |
| Propan | 510 |
| PVC | 455 |
| Zeitungspapier | 240 |
ist eine Energiequelle, die → brennbaren Stoffen oder Stoffgemischen → Zündenergie zuführen kann; Beispiele für Zündquellen: offene Flammen (Streichholz), elektrischer Funke, heiße Oberfläche (Wärmestrahlung), Lichtstrahlung, Glut, mechanische oder elektrische Funken, heiße Gase.
nach obeneiner explosionsfähigen Atmosphäre ist die niedrigste Temperatur einer erwärmten Wand, an der die am leichtesten entzündbare Atmosphäre gerade noch zum Brennen mit Flammenerscheinung angeregt wird; Beispiele: für Wasserstoff 560 °C, Benzin etwa 300 °C, Steinkohle etwa 590 °C.
Bei kompakten Stoffen ist die Zündtemperatur die niedrigste Temperatur, die ausreicht, um den Stoff zu entzünden. Die Zündtemperatur darf nicht verwechselt werden mit der → Glimmtemperatur
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